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	<title>Philosophiegeschichte Archive - Imperien und Inseln</title>
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	<title>Philosophiegeschichte Archive - Imperien und Inseln</title>
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		<title>Zilu und Konfuzius – Loyalität, Pflicht und Scheitern im politischen Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zilu als Schüler Konfuzius’ Zilu (子路), mit dem Eigennamen Zhong You (仲由), gehört zu den bekanntesten Schülern des Konfuzius. Er wurde um das Jahr 542 v. u. Z. im Staat Wei geboren &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/china/zilu-und-konfuzius-loyalitaet-pflicht-und-scheitern-im-politischen-leben/">Zilu und Konfuzius – Loyalität, Pflicht und Scheitern im politischen Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/03/Zilu-1.mp3"></audio></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zilu als Schüler Konfuzius’</h2>



<p>Zilu (子路), mit dem Eigennamen Zhong You (仲由), gehört zu den bekanntesten Schülern des Konfuzius. Er wurde um das Jahr 542 v. u. Z. im Staat Wei geboren und fiel 480 v. u. Z. in einem bewaffneten Konflikt. Zilu stammte aus einfachen Verhältnissen und erlangte durch seinen militärischen Eifer und seine entschlossene Haltung bald Bekanntheit. In den <em>Lunyu</em>, den Analekten des Konfuzius, tritt er häufig in Dialog mit dem Meister. Er war nicht nur einer der frühesten, sondern auch einer der engagiertesten Schüler. Seine Beziehung zu Konfuzius war geprägt von Loyalität, Mut und moralischer Strenge. Zugleich zeugen viele Stellen davon, dass Zilu dem Ideal des konfuzianischen Ausgleichs oft zuwiderlief.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellenlage und Historizität</h2>



<p>Die Hauptquelle für Zilus Leben ist das konfuzianische Textkorpus, insbesondere die <em>Lunyu</em>. Ergänzend finden sich Hinweise in den Chroniken <em>Zuozhuan</em> und im <em>Shiji</em> des Sima Qian. Die Überlieferung bleibt jedoch bruchstückhaft und von späteren ideologischen Schichten überlagert. Zilu erscheint in diesen Texten nicht als kohärente historische Figur, sondern als exemplarischer Schüler, an dem bestimmte moralische Prinzipien demonstriert werden. Seine Darstellung ist eng mit der pädagogischen Intention des Konfuzianismus verknüpft. Die Grenze zwischen Biografie und Lehrtext bleibt unscharf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Charakterprofil in den Analekten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="222" height="300" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-Half_Portraits_of_the_Great_Sage_and_Virtuous_Men_of_Old_-_Zhong_You_Zilu_仲由_子路-222x300.jpg" alt="" class="wp-image-5106" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-Half_Portraits_of_the_Great_Sage_and_Virtuous_Men_of_Old_-_Zhong_You_Zilu_仲由_子路-222x300.jpg 222w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/09/500px-Half_Portraits_of_the_Great_Sage_and_Virtuous_Men_of_Old_-_Zhong_You_Zilu_仲由_子路.jpg 500w" sizes="(max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zilu, Malerei aus der Yuan Dynastie (1279-1368)</figcaption></figure>
</div>


<p>In den Analekten erscheint Zilu als kraftvoll, direkt und manchmal vorschnell. Konfuzius lobt seinen Gerechtigkeitssinn und seine Bereitschaft, sich für das Rechte einzusetzen, kritisiert aber wiederholt seine Unbedachtheit. In Lunyu 5.7 erklärt der Meister: „Zilu ist tapfer, aber ihm fehlt die Einsicht.“ Diese Passage spiegelt das zentrale Spannungsfeld zwischen moralischem Impuls und kluger Zurückhaltung. In 14.4 fragt Zilu nach der Tauglichkeit für ein Regierungsamt. Konfuzius antwortet ausweichend und stellt die innere Reife über die bloße Bereitschaft zur Tat. Zilu steht damit für ein Ethos, das Mut als Voraussetzung moralischen Handelns versteht, aber oft zu weit geht. Seine Figur erlaubt Rückschlüsse auf das konfuzianische Ideal des <em>junzi</em>, des edlen Menschen, und auf dessen Grenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zilu im politischen Leben</h2>



<p>Zilu war nicht nur Schüler, sondern auch Amtsträger. Er diente in verschiedenen Staaten, unter anderem in Wei, wo er eine führende Rolle am Hof übernahm. Die historischen Umstände seines Wirkens sind nur teilweise rekonstruierbar. Klar ist, dass Zilu seine moralischen Prinzipien auch unter politischen Bedingungen zu wahren suchte. Er verstarb im Jahr 480 v. u. Z., als er versuchte, einen Umsturz in Wei zu verhindern. Nach der Überlieferung wurde er dabei von Gegnern erschlagen. Sein Tod galt im konfuzianischen Kult als Akt höchster Loyalität. Die Umstände zeigen jedoch auch die Gefahr, die von einem unbeirrbaren Pflichtethos im Machtgefüge der damaligen Zeit ausging.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Philosophische Kontraste zwischen Meister und Schüler</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img decoding="async" width="213" height="300" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/09/Dokusho_no_tsuki-213x300.jpg" alt="" class="wp-image-5105" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/09/Dokusho_no_tsuki-213x300.jpg 213w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/09/Dokusho_no_tsuki.jpg 500w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zilu, Holzschnitt 1888</figcaption></figure>
</div>


<p>Zilu verkörperte eine praktische Ethik, die auf unmittelbare Handlung zielte. Konfuzius dagegen bevorzugte das Maßhalten, die Bildung des Charakters und die Abstimmung mit dem sozialen Kontext. In Lunyu 11.21 beschreibt Konfuzius drei Schüler: Zilu als mutig, Zihua als diplomatisch und Ran Qiu als effizient. Der Meister hebt dabei hervor, dass allein Mut ohne Klugheit zu Verlusten führe. Der Gegensatz zwischen Zilu und Konfuzius offenbart die Spannbreite konfuzianischer Ethik. Während Zilu seine Prinzipien ohne Rücksicht auf politische Konsequenzen durchsetzen wollte, betonte Konfuzius die Angemessenheit des Handelns im jeweiligen Kontext. Zilu wurde dadurch zu einer Art Prüfstein für die Tragfähigkeit moralischer Ideale in einer zerrissenen politischen Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachwirkung und Rezeption</h2>



<p>Zilu wurde nach seinem Tod als einer der wichtigsten Schüler verehrt. In späteren Jahrhunderten erhielt er einen Platz in den konfuzianischen Ahnenhallen. In den rituellen Texten der Song- und Ming-Zeit erscheint er als Beispiel für Treue und Einsatz. Auch im staatlichen Kult wurde seine Figur gewürdigt. Die offizielle Lesart stellte seine Loyalität in den Vordergrund und betonte seine Bereitschaft, für das Richtige zu sterben. In der konfuzianischen Tradition Chinas blieb Zilu über Jahrhunderte ein Symbol für moralische Geradlinigkeit, auch wenn seine impulsive Art den späteren Moralisten nicht immer behagte.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr erfahren</strong></h2>



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<p>Hans van Ess (2023): <a href="https://www.amazon.de/Geschichte-chinesischen-Philosophie-Konfuzianismus-Buddhismus/dp/3406722881?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3GQC96B1BMWPP&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.v3LiPzRCh6WqKD7IUGDiAhAO8QYxlcfW-UCuzgZaxaURSwGR0JcO7un2MMflOCptXxZlA7CcMkT87AuJSWhu9AMrhbkxpcj2aAYc0Za0VwPNepXDzRbreONnVocDg9hGdZ8iYup8osbDFYnx8QOxsh_giepl4jVuFwRTyGtQ8Wy1UCFatDCHNr8EKrxQ68UJXCxMLJ8cz-c3jJtZPmBw3iYWGQQiXPfW64S4l4h7LRg.hX1BA1fDxe3DQ1OUDQ-IxJivsJ5NDMa0GpTmVfuO9js&amp;dib_tag=se&amp;keywords=chinesische+philosophie&amp;qid=1758897364&amp;sprefix=chinesische+philosophi%2Caps%2C252&amp;sr=8-4&amp;linkCode=ll1&amp;tag=suedostasie01-21&amp;linkId=a6ec6af68aeb4d4d7530ffe0c5d16e94&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_tl">Geschichte der chinesischen Philosophie: Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus</a>.*</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p>Titel: Zilu im Schrein der Familie Wu. Wikimedia Commons, ChenDaoIsHere.</p>



<p>Alle Bilder gemeinfrei.</p>



<p></p>
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		<title>Uddālaka Āruṇi &#8211; Indiens erster Philosoph des Selbst</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 12:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/altertum/uddalaka-aru%e1%b9%87i-indiens-erster-philosoph-des-selbst/">Uddālaka Āruṇi &#8211; Indiens erster Philosoph des Selbst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Der frühe Weise</h2>



<p>Im Reich der Kuru-Pañcāla, irgendwo im 7. Jahrhundert vor unserer Zeit, wuchs ein Brahmane namens Āruṇi auf. Er stammte aus der Gautama-Linie und war Schüler seines eigenen Vaters Aruṇa sowie eines gewissen Patañcala Kāpya. Was aus einem gewöhnlichen Schüler den Weisen Uddālaka machte, erzählt eine Geschichte aus dem Mahābhārata.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="300" height="230" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/10/Late_Vedic_Culture_1100-500_BCE-300x230.png" alt="" class="wp-image-4982" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/10/Late_Vedic_Culture_1100-500_BCE-300x230.png 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/10/Late_Vedic_Culture_1100-500_BCE-768x589.png 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/10/Late_Vedic_Culture_1100-500_BCE.png 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
</div>


<p>Der junge Āruṇi studierte bei einem Lehrer namens Āyodha-Dhaumya, gemeinsam mit zwei anderen Schülern. Eines Tages befahl Dhaumya dem Āruṇi, einen Damm in einem Bewässerungskanal zu reparieren. Der Schüler ging und kehrte nicht zurück. Stunden vergingen, dann ein ganzer Tag. Schließlich machte sich der Lehrer auf die Suche und fand Āruṇi im Kanal liegen: Er hatte sich selbst als menschlicher Damm hingelegt, um das Wasser zu stauen, weil er den Auftrag nicht anders lösen konnte.</p>



<p>Diese Geschichte, ob wahr oder Legende, prägte sein Bild: ein Denker, der Probleme bis zum Ende durchdenkt und sich rückhaltlos für ihre Lösung einsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Vielheit zur Einheit</h2>



<p>Die Welt, so Uddālaka, ist keine bloße Ansammlung von Dingen, sondern eine verwandelte Einheit. Was wir sehen – Pflanzen, Tiere, Menschen – geht zurück auf ein einziges Sein. Dieses Sein ist nicht sichtbar, nicht greifbar, aber es liegt allem zugrunde.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Aus dem Sein ist dies alles entstanden. Im Sein lebt es. Zum Sein kehrt es zurück.“<br><em>(Chāndogya-Upanishad 6.2.1)</em></p>
</blockquote>



<p>Uddālaka sucht nach dem Unveränderlichen hinter den Erscheinungen. Der Vergleich mit Ton, Gold oder Eisen soll zeigen: So wie aus Ton verschiedene Gefäße entstehen, bleibt das Material dasselbe. Die Vielfalt ist Form, die Einheit ist Substanz.</p>



<p>Diese Substanz nennt er <em>sat</em>, das wirklich Seiende. Sie ist nicht Schöpfergott, nicht Materie, sondern Grundlage aller Erfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Lehre vom Selbst</h2>



<p>Was in der Welt das Seiende ist, das ist im Menschen das Selbst (<em>Ātman</em>). Uddālaka verbindet beide Ebenen mit dem berühmten Satz:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„tat tvam asi“ – „Das bist du.“<br><em>(Chāndogya-Upanishad 6.8.7)</em></p>
</blockquote>



<p>Dieser Satz ist kein Appell, sondern eine Feststellung. Das, was das Weltall trägt, trägt auch das Ich. Der Mensch ist nicht Teil der Welt – er ist in seinem Wesen identisch mit ihrem Grund.</p>



<p>Diese Lehre bricht mit der Vorstellung, dass das Göttliche fern sei. Die Suche nach Wahrheit führt nicht in die Ferne, sondern nach innen. Wissen heißt nicht sammeln, sondern erkennen, was bereits da ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pädagogik der Verunsicherung</h2>



<p>Uddālaka lebte in einer Zeit des Umbruchs. Die alte Welt der Opferrituale begann zu bröckeln, neue Fragen drängten sich auf. Seine Antwort war radikal einfach: Nicht draußen liegt das Göttliche, sondern im Selbst. Nicht in komplizierten Zeremonien zeigt sich Wahrheit, sondern im aufmerksamen Schauen.</p>



<p>Die Lehre Uddālakas erfolgt oft durch Rückfragen und provozierende Beispiele. Er fordert seinen Sohn auf, zu beobachten, zu trennen, zu denken – aber auch, sich zu wundern. Die Erkenntnis des Selbst ist nicht das Ergebnis einer Formel, sondern das Ende eines Suchprozesses.</p>



<p>Ein berühmtes Beispiel ist das Salz im Wasser. Man sieht es nicht, aber man schmeckt es. So sei auch das Sein in allen Dingen verborgen – unsichtbar, aber gegenwärtig.</p>



<p>Diese Form der Lehre war neu. Sie löste sich vom Ritual, vom Opfer, von der Spezialisierung der Priesterkaste. Stattdessen trat eine innere Einsicht in den Mittelpunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirkung und Nachfolge</h2>



<p>Die Ideen Uddālakas wurden später im Vedanta ausgearbeitet, insbesondere von Śaṅkara, der im 8. Jahrhundert das <em>tat tvam asi</em> zum Zentrum seiner Nicht-Dualitätslehre machte. Auch andere Schulen bezogen sich auf ihn – etwa in der Frage, ob das Selbst bewusst ist, ob es einen Urgrund gibt oder ob das Ich durch Denken bestimmt ist.</p>



<p>Sein Menschenbild – der Mensch als Teil einer sinnvollen, wenn auch verborgenen Ordnung – beeinflusste Generationen von Philosophen, Yogis, Dichtern und Reformern.</p>



<p>Bis heute ist <em>tat tvam asi</em> eine Formel spiritueller Erinnerung: Der Mensch ist nicht isoliert, sondern eingebettet in etwas, das er ist, ohne es zu besitzen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mehr erfahren</strong></h3>



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<p>B. M. Barua (2008): <a href="https://www.amazon.de/History-Pre-Buddhistic-Indian-Philosophy/dp/8120807960?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.mHoCW0DRzgS5b3Irw-cG_yoOXS6eusM4yHqU1-HCnwNp0CPiKsdeLPxBXT7zQXcVJsNaSzi5ua0L8ASKZ0hC4BY1COXPHWa1Ci1aZfqzOlw.3C5R5oo0c_-lixbvYAZ_MnJUJyWnPMyRyvMRqH-yUvY&amp;dib_tag=se&amp;keywords=A+History+of+Pre-Buddhistic+Indian+Philosophy&amp;qid=1758687845&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=suedostasie01-21&amp;linkId=2bd9674e590f4f6561acb83ca01ab6b0&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_tl">History of Pre Buddhistic Indian Philosophy</a>*</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p>Titel: Auszug <em>Chāndogya-Upanishad</em>, Wikimedia Commons, Ms Sarah Welch.</p>



<p>Karte: Wikimedia Commons, Avantiputra7.</p>



<p></p>
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		<title>Xunzi – Ordnung gegen das Chaos</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 12:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leben und Zeit Xunzi lebte im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, am Übergang von der Spätzeit der Zhou-Dynastie zu den sogenannten Streitenden Reichen. Während frühere Denker wie Konfuzius oder Mengzi &#8230; </p>
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<h2 class="wp-block-heading">Leben und Zeit</h2>


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<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/10/Streitende-Reiche2-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-5371"/></figure>
</div>


<p>Xunzi lebte im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, am Übergang von der Spätzeit der Zhou-Dynastie zu den sogenannten Streitenden Reichen. Während frühere Denker wie Konfuzius oder Mengzi noch auf moralische Überzeugungskraft hofften, war Xunzi von der Zerbrechlichkeit der Ordnung überzeugt. Die Welt, wie er sie sah, war zerrissen, eigennützig, gewaltbereit. Nur durch klare Regeln, Disziplin und Lernen konnte sie zusammengehalten werden.</p>



<p>Er wirkte in mehreren Staaten, unter anderem in Qi und Zhao. Zeitweise leitete er eine Akademie in Linzi. Später wurde er Berater am Hof von Chu. Viele seiner Schüler gingen in andere philosophische Richtungen. Der bekannteste war Han Fei, einer der Begründer des Legalismus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Menschenbild</h2>



<p>Xunzi steht in direktem Gegensatz zu Mengzi. Während Mengzi lehrte, dass der Mensch von Natur aus gut sei, schrieb Xunzi:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Die Natur des Menschen ist schlecht. Das Gute kommt durch die Lehre.“<br><em>(Xunzi, Kapitel 23)</em></p>
</blockquote>



<p>Für ihn sind Neid, Hass, Gier und Wollust angeboren. Ohne äußere Ordnung entwickeln Menschen keine Moral. Der Edle ist nicht der, der seiner Natur folgt, sondern der, der sie überwindet: durch Studium, Riten, Strafen und gute Gewohnheit.</p>



<p>Diese Sicht bedeutet keine Verachtung des Menschen, sondern eine nüchterne Anthropologie. Xunzi glaubt an Bildung – aber nicht an spontane Einsicht. Es braucht Lehrer, Regeln, Institutionen und bewusste Mühe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle der Riten</h2>



<p>Zentrale Mittel zur Zivilisierung des Menschen sind für Xunzi die Riten (<em>li</em>). Sie sorgen für Maß, Respekt, Abstand, Struktur. Riten ordnen Beziehungen, regeln Emotionen und ermöglichen ein friedliches Zusammenleben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Die Riten fangen die Begierden ein und leiten sie in die Ordnung.“<br><em>(Xunzi, Kapitel 19)</em></p>
</blockquote>



<p>Riten sind kein Formalismus, sondern eine Technik der Selbstformung. In einem bekannten Vergleich nennt er sie das Gerüst des Menschen, ohne sie falle alles auseinander.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bildung und Sprache</h2>



<p>Xunzi betont die Bedeutung von Erziehung. Lernen ist kein Aufblühen einer inneren Anlage, sondern ein mühsamer Prozess der Korrektur. Worte müssen klar sein, Begriffe festgelegt, Regeln einheitlich.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wenn die Namen nicht stimmen, so ist das Reden verworren, und wenn das Reden verworren ist, so können die Dinge nicht geschehen.“<br><em>(Xunzi, Kapitel 22)</em></p>
</blockquote>



<p>Dieser Gedanke findet sich auch bei Konfuzius, aber Xunzi besteht stärker auf präziser Begrifflichkeit. Für ihn ist Sprache ein Instrument der Ordnung.  Wer unklar spricht, gefährdet das Ganze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politik und Herrschaft</h2>



<p>Xunzi war kein Theoretiker des Himmels oder der kosmischen Ordnung. Er lehnt die Vorstellung ab, dass der Himmel über den Lauf der Dinge wache. Der Himmel folgt dem Wandel – er mischt sich nicht ein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Der Himmel tut nichts. Was geschieht, geschieht durch Menschen.“<br><em>(Xunzi, Kapitel 17)</em></p>
</blockquote>



<p>Für Xunzi ist Politik eine menschliche Kunst. Der Herrscher soll sich durch Weisheit und Vorbild bewähren, aber er braucht auch Gesetze, Strafen und klare Institutionen. Der gute Staat entsteht nicht durch Inspiration, sondern durch gute Verwaltung.</p>



<p>Er unterscheidet sich vom späteren Legalismus durch sein Menschenbild: Auch wenn die Natur schlecht ist, kann der Mensch durch Bildung verändert werden. Im Legalismus zählt nur Kontrolle. Bei Xunzi bleibt der Edle das Ziel &#8211; auch wenn der Weg dorthin hart ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirkungsgeschichte</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/10/Ancient_prose_from_the_Xunzi_in_seal_script-190x300.jpg" alt="" class="wp-image-5371"/></figure>
</div>


<p>In der Han-Zeit setzte sich das menschenfreundliche Bild des Mengzi durch. Xunzi galt lange als unbequem. Viele seiner Schüler wurden mit dem autoritären Staat des Qin-Reiches in Verbindung gebracht. Doch seine Texte überdauerten.</p>



<p>In der Song-Zeit wurde er neu gelesen, oft kritisch. Moderne Leserinnen und Leser finden bei Xunzi eine Philosophie, die Verantwortung nicht dem Himmel, sondern den Menschen überträgt. In einer Zeit globaler Unsicherheit kann seine Ethik der Selbstdisziplin und öffentlichen Ordnung neu befragt werden.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mehr erfahren</strong></h3>



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<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p>Titel: Portrait des Xunzi, Qing-Dynastie.</p>



<p>Alle Bilder gemeinfrei. </p>
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