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	<title>Nördliche Yuan Archive - Imperien und Inseln</title>
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		<title>Briefe vor der Belagerung – Die Ming erobern Yunnan</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Duan Shi schickte seinen Bevollmächtigten Zhang Yuanheng im Frühjahr 1382 mit einem Brief in das Lager des Ming-Generals Fu Youde. Die Lage ließ kaum noch Raum für Verhandlungen. Fu Youdes &#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/china/briefe-vor-der-belagerung-die-ming-erobern-yunnan/">Briefe vor der Belagerung – Die Ming erobern Yunnan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Duan Shi schickte seinen Bevollmächtigten Zhang Yuanheng im Frühjahr 1382 mit einem Brief in das Lager des Ming-Generals Fu Youde. Die Lage ließ kaum noch Raum für Verhandlungen. Fu Youdes Truppen hatten die Armee des mongolischen Prinzen von Liang bei Qujing geschlagen und dessen Hauptstadt am Dian-See eingenommen. Nun rückten sie nach Westen vor. Hinter den Pässen am Erhai bereitete sich Dali auf den Angriff vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Duan Shi bot dem Sieger regelmäßigen Tribut an. Dali werde den Kalender der Ming anerkennen und Gesandte an den Hof schicken. Im Gegenzug sollte die Familie Duan ihr Land weiterhin selbst regieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fu Youde wies den Vorschlag zurück. Für ihn stand Dali innerhalb eines Gebietes, das die Ming vollständig ihrer Herrschaft unterwerfen wollten. Die Briefe zwischen beiden Männern handelten deshalb von weit mehr als den Bedingungen einer Kapitulation. Duan Shi verteidigte eine politische Eigenständigkeit, die seine Familie über Jahrhunderte bewahrt hatte. Fu Youde verlangte die Eingliederung in ein neues Reich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Yuan-Fürst nach dem Ende der Yuan</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Hongwu_closeup-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-8006" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Hongwu_closeup-225x300.jpg 225w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Hongwu_closeup-768x1024-1.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Hongwu_closeup.jpg 960w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Hongwu-Kaiser regierte von 1368-1398</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Ming-Dynastie war 1368 aus den Aufständen gegen die mongolische Yuan-Herrschaft hervorgegangen. Ihr Gründer <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/china/zhu-yuanzhang-und-der-weg-an-die-spitze-der-ming-herrschaft/">Zhu Yuanzhang</a> bestieg in Nanjing als Hongwu-Kaiser den Thron. Noch im selben Jahr nahmen seine Truppen die Yuan-Hauptstadt Dadu ein, das heutige Peking. Der Yuan-Hof wich in die Mongolei aus und setzte den Kampf fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Yunnan hielt Basalawarmi, der Prinz von Liang, an seiner Loyalität zu den Yuan fest. Seine Residenz lag in Zhongqing am Dian-See, dem heutigen Kunming. Seine Abstammung aus dem Haus Dschingis Khans verlieh ihm einen Rang, dessen Grundlage die neue Dynastie in Nanjing gerade beseitigen wollte. Zugleich stützte sich seine Herrschaft auf mongolische Militärführer, muslimische Beamte und örtliche Machthaber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Westen der Provinz behauptete die Familie Duan ihre Stellung. Ihre Vorfahren hatten bis zur mongolischen Eroberung von 1253 als Könige von Dali geherrscht. Khubilai Khan hatte sie anschließend als regionale Verwalter eingesetzt. Die Duan stellten Soldaten und entrichteten Abgaben, regelten am Erhai jedoch weiterhin zahlreiche Angelegenheiten aus eigener Macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Basalawarmi und den Duan bestand damit ein Bündnis unter Yuan-Oberhoheit, zugleich konkurrierten beide Herrschaftszentren um Einfluss. Der Prinz kontrollierte Zhongqing und den Osten. Dali verfügte über eigene Gefolgsleute und gewachsene Verbindungen in den westlichen Tälern. Der Zusammenbruch des Yuan-Hofes löste diese Strukturen zunächst kaum auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Botschaften aus Nanjing</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zhu Yuanzhang versuchte mehrmals, Yunnan durch Gesandte zum Anschluss an die Ming zu bewegen. Seine Schreiben verbanden Drohungen mit Angeboten. Basalawarmi sollte die Oberhoheit des neuen Kaisers anerkennen und dafür seine Stellung behalten. Auch der Duan-Familie stellte der Hof einen Titel in Aussicht, falls sie Tribut sandte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen scheiterten. 1373 reiste der Gelehrte Wang Yi mit einem kaiserlichen Schreiben nach Yunnan. Basalawarmi hielt ihn lange fest; schließlich wurde der Gesandte getötet. Zwei Jahre später brach Wu Yun im Auftrag der Ming zu einer weiteren Mission auf. Der Hof gab ihm mehr als 20 zuvor gefangene Gesandte Basalawarmis mit, die nun nach Yunnan zurückkehren sollten. Unterwegs drängten sie Wu Yun, mongolische Kleidung anzulegen, sich als Abgesandter der Yuan auszugeben und das kaiserliche Schreiben zu verändern. Als er sich weigerte, töteten sie ihn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Sicht des Hongwu-Kaisers bewiesen diese Tötungen, dass Basalawarmi die neue Dynastie offen herausforderte. Der Prinz konnte dagegen darauf hoffen, dass Entfernung und Gelände einen Angriff verhinderten. Zwischen Nanjing und Zhongqing lagen die Flüsse und Berge von Huguang und Guizhou. Marschierende Heere mussten auf schmalen Wegen versorgt werden, während örtliche Machthaber Pässe sperren und Nachschubkolonnen angreifen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kaiser wartete, bis seine Generäle die benachbarten Gebiete gesichert hatten. Die Eroberung Sichuans im Jahr 1371 öffnete einen Zugang von Norden. Ming-Truppen und ihre Verbündeten dehnten ihren Einfluss zugleich über Guizhou aus. Im Sommer 1381 entschied Zhu Yuanzhang, die Frage mit einem großen Feldzug zu lösen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Generäle ziehen nach Südwesten</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img decoding="async" width="165" height="300" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde-165x300.jpg" alt="" class="wp-image-8012" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde-165x300.jpg 165w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde-768x1398.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde-562x1024.jpg 562w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde-843x1536.jpg 843w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde-1125x2048.jpg 1125w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/Ming_Dynasty_Portrait_of_Fu_Youde.jpg 879w" sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fu Youde, Malerei aus dem 15. oder 16. Jhdt.</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Den Oberbefehl erhielt Fu Youde. Er hatte während der Bürgerkriege mehrfach die Fronten gewechselt, bevor er sich Zhu Yuanzhang anschloss. Für die Ming eroberte er Teile Nordchinas und führte 1371 den Angriff auf Sichuan. Er kannte damit Feldzüge in schwer zugänglichen Gebieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lan Yu und Mu Ying dienten ihm als stellvertretende Befehlshaber. Mu Ying war im Haushalt Zhu Yuanzhangs aufgewachsen und gehörte zu den engsten Militärs des Kaisers. Die offiziellen Chroniken schreiben dem Heer 300.000 Soldaten zu. Diese Zahl sollte auch die Macht des Herrschers zeigen und lässt sich kaum überprüfen. Sicher ist, dass die Ming neben Kämpfern große Mengen an Trägern, Pferden und Vorräten mobilisierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fu Youde ließ einen Teil des Heeres von Yongning nach Wusa ziehen, im Grenzraum des heutigen Sichuan, Guizhou und Yunnan. Mit der Hauptmacht rückte er durch das westliche Huguang nach Guizhou vor. Seine Soldaten besetzten Puding und Puan. Lokale Anführer, die bisher Basalawarmi unterstützt hatten, wechselten auf die Seite der Ming oder ließen das Heer passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die getrennten Marschrouten zwangen die Verteidiger, ihre Kräfte aufzuteilen. Zugleich sicherten sie verschiedene Wege für den Nachschub. Fu Youde zielte auf Qujing. Die Stadt lag an der wichtigsten Verbindung vom Hochland Guizhous in das Becken des Dian-Sees. Wer Qujing hielt, kontrollierte den östlichen Zugang nach Zhongqing.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Schlacht am Baishi-Fluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Basalawarmi schickte seinen Befehlshaber Darlima mit einem großen Heer nach Qujing. Ende 1381 trafen die Gegner am Baishi-Fluss aufeinander. Spätere Berichte schildern dichten Nebel, der den Anmarsch der Ming verdeckte. Als die Sicht aufklarte, standen sich beide Heere an den Ufern gegenüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fu Youde erwog einen unmittelbaren Angriff über den Fluss. Mu Ying riet zu einer Täuschung. Ein Teil der Ming-Truppen bereitete vor den Augen der Gegner den Übergang vor, während eine andere Abteilung weiter flussabwärts das Wasser überquerte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Soldaten tauchten im Rücken des Gegners auf, hissten Fahnen und bliesen Signalhörner. Das Erschallen der Hörner im Rücken der Verteidiger erzeugte die Illusion einer riesigen Streitmacht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="199" height="300" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英-199x300.jpg" alt="" class="wp-image-8015" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英-199x300.jpg 199w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英-678x1024.jpg 678w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英-768x1160.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英-1017x1536.jpg 1017w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英-1356x2048.jpg 1356w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/10/沐英.jpg 1060w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mu Ying, Zeichnung von 1753</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">In diesem Augenblick setzte Mu Ying die Hauptmacht in Bewegung. Schwimmer gingen mit langen Klingen voraus. Weitere Soldaten folgten durch das Wasser, anschließend griff die Reiterei ein. Darlimas Heer verlor seine geschlossene Stellung. Die Ming nahmen den Befehlshaber gefangen und öffneten damit den Weg zum Dian-See.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausführliche Schilderung stammt aus der offiziellen Ming-Überlieferung. Sie hebt Mu Yings Umsicht und den geordneten Angriff hervor, während sie die Verluste des Gegners stark vergrößert. Der Ausgang der Schlacht steht dennoch fest: Basalawarmi verlor bei Qujing seine wichtigste Feldarmee. Örtliche Amtsträger mussten nun entscheiden, ob sie weiter für einen Fürsten kämpften, der seine Hauptstadt kaum noch verteidigen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lan Yu und Mu Ying zogen nach Zhongqing. Basalawarmi verließ die Stadt und nahm sich am Dian-See das Leben. Ein hoher Amtsträger namens Guanyinbao übergab die Residenz. Die Ming benannten den bisherigen Yuan-Verwaltungsbezirk Zhongqing in Präfektur Yunnan um. Von dem bereits unter den Yuan ausgebauten Provinzsitz aus setzten sie ihre weiteren Eroberungen fort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dalis Angebot</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tod des Prinzen von Liang beseitigte die mongolische Spitze Yunnans. Am Erhai bestand mit der Duan-Familie weiterhin eine regionale Herrschaft, die älter war als die Yuan-Dynastie. Duan Shi bereitete die Pässe vor Dali auf eine Belagerung vor und suchte zugleich eine Verständigung mit Fu Youde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein erster Brief begründete dieses Angebot mit der früheren Stellung Dalis außerhalb der unmittelbar verwalteten Gebiete chinesischer Dynastien. Duan Shi berief sich auf das Verhältnis, das die Herrscher von Nanzhao und Dali während der Tang- und Song-Zeit zu den Herrschern Chinas gepflegt hatten. Eine kleinere Gesandtschaft sollte jährlich, eine größere alle drei Jahre Tribut bringen. Damit bot er ein Verhältnis an, wie es der Hof in Nanjing auch mit benachbarten Herrschern pflegte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fu Youde behandelte den Überbringer schroff. Duan Shi schrieb daraufhin erneut. Selbst der Han-Kaiser Wu habe in Yunnan nur begrenzte Erfolge erzielt, erklärte er sinngemäß. Auch die Mongolen seien vor allem wegen Zhongqings in das Land gekommen. Das Ming-Heer habe sein Ziel erreicht und könne umkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort des Generals war eindeutig. Die Ming hätten den Prinzen von Liang vernichtet und damit sogar einen alten Gegner der Duan beseitigt. Nun müsse Dali kapitulieren. Fu Youde sprach im Namen einer Dynastie, die sich nach ihren Siegen zur umfassenden Neuordnung des Landes berechtigt sah. Duan Shis Rückgriff auf Tang und Song galt ihm als überholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erhaltenen Schreiben wurden erst in einer Sammlung des späten 16. Jahrhunderts überliefert. Ihre genaue Form kann daher redaktionell bearbeitet worden sein. Der Gegensatz, den sie festhalten, passt jedoch zur politischen Lage: Dali bot Gefolgschaft auf Distanz, die Ming verlangten unmittelbare Unterwerfung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Angriff auf die Pässe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dali lag zwischen dem Erhai und dem steil aufragenden Cangshan-Gebirge. Im Süden schützte der Xiaguan-Pass den Zugang zur Ebene. Duan Shis Männer konzentrierten dort ihre Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lan Yu und Mu Ying teilten ihre Kräfte. Wang Bi zog mit einer Abteilung östlich des Erhai nach Norden und bedrohte den oberen Zugang zur Ebene. Die Hauptmacht rückte auf Xiaguan vor. Eine weitere Einheit unter Hu Hai suchte nachts einen Weg durch das Gebirge. Seine Soldaten überquerten einen Fluss, stiegen an Felsen und Bäumen empor und erreichten die Höhen hinter den Verteidigern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen sahen die Männer am Pass Ming-Fahnen auf dem Cangshan. Gleichzeitig griff Mu Ying von vorn an und führte seine Soldaten durch das Wasser. Die Verteidiger mussten nun mit einem Angriff aus mehreren Richtungen rechnen. Ihre Stellung brach zusammen, und die Ming drangen in die Ebene vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dali fiel im Frühjahr 1382. Duan Shi geriet in Gefangenschaft. Die offizielle Geschichtsschreibung meldet, dass auch Angehörige seiner Familie nach Nanjing gebracht wurden. Der Hongwu-Kaiser gab zwei Nachkommen neue Namen und Militärposten fern ihrer Heimat. Damit entzog er der Familie jene örtliche Machtbasis, die selbst Khubilai Khan mehr als ein Jahrhundert zuvor bestehen gelassen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine spätere Ortsbeschreibung bewahrte eine andere Erinnerung an die Eroberung. Westlich der Stadt ließ Fu Youde der Überlieferung nach die Gebeine gefallener Gegner zu einem Hügel aufschichten. Angehörige konnten ihre Toten dort kaum einzeln bestatten und brachten Opfergaben bei einem nahen Tempel dar. Der Bericht entstand lange nach dem Feldzug, zeigt aber, wie Bewohner Dalis dessen Gewalt im Gelände verorteten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Soldaten werden Siedler</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_20251019_145630-300x225.jpg" alt="" class="wp-image-8008" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_20251019_145630-300x225.jpg 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_20251019_145630-768x576.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_20251019_145630-1024x768.jpg 1024w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/IMG_20251019_145630.jpg 1220w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hochgebirge nordwestlich von Dali</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Einnahme von Zhongqing und Dali beendete den Feldzug nur auf dem Papier. Zahlreiche lokale Herren unterwarfen sich zunächst und erhoben sich später erneut. In den Bergen nordwestlich von Dali sowie im Grenzraum zwischen Yunnan und Guizhou dauerten die Kämpfe an. Krankheiten und knappe Vorräte schwächten die Garnisonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fu Youde empfahl deshalb, Soldaten an strategischen Punkten anzusiedeln. Sie sollten das Land bewachen und zugleich Felder bestellen. Aus den Feldlagern entstanden befestigte Garnisonen. In Dali richteten die Ming bereits 1382 eine solche Militärstation ein. Weitere Stützpunkte folgten entlang der Straßen und in besonders umkämpften Tälern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Militärverwaltung entstand eine zivile Provinzverwaltung mit Präfekturen und Kreisen. In vielen Regionen bestätigte der Hof örtliche Herren als erbliche Amtsträger. Die Ming beseitigten somit die mächtigsten Konkurrenten in Zhongqing und Dali, blieben im übrigen Yunnan aber auf lokale Vermittler angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mu Ying erhielt schließlich den Auftrag, die Provinz dauerhaft zu sichern. Seine Familie sollte diese Stellung über Generationen behalten. Die Eroberung von 1381 und 1382 brachte Yunnan deshalb mehr als einen Dynastiewechsel. Sie beendete die Sonderstellung der Duan am Erhai und legte ein Netz aus Garnisonen über das Hochland. An diesen Militärsiedlungen entschied sich in den folgenden Jahrzehnten, wie weit die Herrschaft aus Nanjing tatsächlich in die Täler und über die Pässe reichte.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Weiterlesen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Links, die mit Sternchen (*) gekennzeichnet sind, führen auf die Seite von Amazon.de. Wenn Sie über diese Links bestellen, unterstützen Sie unsere Arbeit, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herman, J. E. (2007):&nbsp;<em><a href="https://amzn.to/4qvTqSP">Amid the Clouds and Mist. China’s Colonization of Guizhou, 1200–1700</a>.</em>* Detaillierte Untersuchung der mongolischen Eroberung und der Verwaltungsordnung im südwestlichen Grenzraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yang, B. (2008):&nbsp;<em><a href="https://amzn.to/4glC46e">Between Winds and Clouds. The Making of Yunnan (Second Century BCE to Twentieth Century CE)</a>.*</em>&nbsp;Langzeitstudie zur Entstehung Yunnans als Provinz und zur Einbindung regionaler Eliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anderson, J. A.; Whitmore, J. K. (Hg.) (2014):&nbsp;<em><a href="https://amzn.to/4hPBHUd">China’s Encounters on the South and Southwest. Reforging the Fiery Frontier Over Two Millennia</a>.*</em>&nbsp;Sammelband mit Studien zur mongolischen Eroberung und zu Sayyid Ajalls muslimischem Erbe in Yunnan.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Titel: Blick vom Cangshan-Gebirge aus: Altstadt von Dali und Jizu-Gebirge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles eigene Aufnahmen oder gemeinfrei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Dadu 1368 – Der Fall der Yuan-Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang September 1368 entschied sich Kaiser Toghon Temür für den Rückzug. Während aus dem Süden immer neue Nachrichten über den Vormarsch der Ming-Armee unter Xu Da eintrafen, verließ er Dadu &#8230; </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Anfang September 1368 entschied sich Kaiser Toghon Temür für den Rückzug. Während aus dem Süden immer neue Nachrichten über den Vormarsch der Ming-Armee unter Xu Da eintrafen, verließ er Dadu und zog mit einem Teil seines Hofes durch die nördlichen Tore in Richtung der Sommerresidenz Shangdu. Wenige Tage später erreichten die Soldaten Zhu Yuanzhangs die Hauptstadt. Eine Stadt, von der aus die Yuan-Kaiser fast ein Jahrhundert über China geherrscht hatten, fiel damit an eine Dynastie, die erst wenige Monate zuvor ausgerufen worden war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Feldzug beginnt vor der Dynastiegründung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg nach Dadu hatte bereits im Herbst 1367 begonnen. Mit dem Fall Suzhous war Zhang Shicheng ausgeschaltet, und Zhu Yuanzhang konnte seine größten Heeresverbände nach Norden verlegen. In Nanjing beriet er mit seinen Generälen über das weitere Vorgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zhu Yuanzhang entschied sich für einen langsameren Feldzug. Xu Da sollte zunächst die Yuan-Stellungen in Shandong brechen. Danach wollte Zhu die Armee weiter nach Westen führen und die Verbindungen der Hauptstadt zu den verbliebenen Yuan-Truppen schwächen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Xu Da erhielt den Oberbefehl. Chang Yuchun diente als einer seiner wichtigsten Kommandeure. Beide Männer gehörten seit Jahren zu Zhu Yuanzhangs engstem militärischem Umfeld und hatten bereits viele Schlachten geschlagen. Nun sollten sie einen Feldzug führen, der sie weit aus dem Jangtse-Gebiet hinausbrachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Winter 1367 rückten ihre Truppen nach Shandong vor. Zahlreiche Städte ergaben sich oder wurden eingenommen. Damit gewann Xu Da einen Raum, über den seine Armee weiter nach Norden vorrücken konnte. Gleichzeitig erschwerte der Verlust der Provinz den Yuan die Versorgung ihrer Hauptstadt aus dem Süden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Kaiser in Nanjing</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="296" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/元順帝妥歡帖木兒_Emperor_Shun_of_Yuan_Toghon_Temuer-300x296.png" alt="" class="wp-image-7994" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/元順帝妥歡帖木兒_Emperor_Shun_of_Yuan_Toghon_Temuer-300x296.png 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/元順帝妥歡帖木兒_Emperor_Shun_of_Yuan_Toghon_Temuer-768x758.png 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/元順帝妥歡帖木兒_Emperor_Shun_of_Yuan_Toghon_Temuer-1024x1011.png 1024w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/元順帝妥歡帖木兒_Emperor_Shun_of_Yuan_Toghon_Temuer-1536x1516.png 1536w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/元順帝妥歡帖木兒_Emperor_Shun_of_Yuan_Toghon_Temuer.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Toghon Temür, Zeichnung 14. Jhdt.</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Während Xu Da noch kämpfte, vollzog Zhu Yuanzhang in Nanjing einen entscheidenden Schritt. Im Januar 1368 nahm er den Kaisertitel an. Seine neue Dynastie erhielt den Namen Ming, seine Regierungsdevise lautete Hongwu (洪武, das bedeutet: &#8222;gewaltig und kriegerisch&#8220;)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitpunkt war bemerkenswert. Dadu befand sich weiterhin in der Hand der Yuan, und Toghon Temür trug weiterhin den Kaisertitel. Zhu wartete den militärischen Sieg über die Hauptstadt jedoch nicht ab. Aus seiner Sicht besaß er bereits genügend Land und Gefolgsleute, um selbst als Herrscher einer Dynastie aufzutreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nanjing wurde damit zum kaiserlichen Zentrum der neuen Herrschaft. Von dort aus erließ Zhu Befehle an seine Generäle und ließ den Feldzug gegen die Yuan fortsetzen. Die Proklamation veränderte zugleich die Stellung der Soldaten im Norden: Xu Da kämpfte nun im Namen eines Kaisers, der den Anspruch erhob, über China zu herrschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die militärische Entscheidung stand allerdings weiterhin aus. Solange Dadu und der Yuan-Hof bestanden, blieb dieser Anspruch umkämpft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Xu Da zieht durch Henan</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Erfolgen in Shandong wandte sich Xu Da nach Westen. Im Frühjahr 1368 erreichten seine Truppen Henan. Kaifeng, eine der bedeutendsten Städte der Region, fiel in ihre Hand. Wenig später gewann die Ming-Armee weitere Positionen entlang des Gelben Flusses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zhu Yuanzhang reiste im Sommer selbst nach Kaifeng. Dort traf er seine Generäle und besprach den nächsten Abschnitt des Feldzugs. Die bisherigen Erfolge hatten die Voraussetzungen geschaffen, die ihm im Vorjahr noch gefehlt hatten. Xu Da konnte Dadu nun aus südlicher Richtung angreifen, während wichtige Yuan-Stellungen hinter ihm bereits gefallen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vormarsch traf auf einen Gegner, deren militärische Führung seit Jahren von Rivalitäten geprägt war. Mächtige Kommandeure verfügten über eigene Truppenverbände und verteidigten unterschiedliche Regionen. Der Hof in Dadu konnte diese Kräfte nur begrenzt für eine gemeinsame Verteidigung zusammenführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Xu Da nutzte diese Lage. Seine Armee rückte weiter nach Norden und erreichte das Gebiet um den Großen Kanal. Damit führte der Feldzug direkt auf die Hauptstadt zu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Toghon Temür entscheidet sich zum Rückzug</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Dadu musste Toghon Temür nun entscheiden, ob er die Hauptstadt verteidigen oder den Hof nach Norden führen sollte. Der Kaiser war seit 1333 auf dem Thron. Während seiner langen Regierungszeit hatten Aufstände große Teile des Reiches erfasst, regionale Heerführer waren immer mächtiger geworden. Nun näherte sich eine Armee, die innerhalb weniger Monate Shandong durchquert und den Gelben Fluss überschritten hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Toghon Temür wählte den Rückzug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Ziel war Shangdu im Norden. Die Entscheidung bewahrte den Hof und die kaiserliche Familie vor der Gefangennahme. Zugleich überließ sie Dadu den heranrückenden Truppen Xu Das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rückzug bedeutete deshalb mehr als die Aufgabe einer einzelnen Stadt. Dadu war seit der Regierungszeit Kublai Khans das politische Zentrum der Yuan-Dynastie gewesen. Von hier aus hatten die Kaiser ihre Behörden geleitet und Gesandtschaften empfangen. Wer Dadu beherrschte, besaß einen Ort, der weit über seine Mauern hinaus für die kaiserliche Herrschaft stand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Xu Da betritt Dadu</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="168" height="300" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Xu_Da-168x300.jpg" alt="" class="wp-image-7993" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Xu_Da-168x300.jpg 168w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/09/Xu_Da.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px" /><figcaption class="wp-element-caption">Xu Da, Darstellung von 1921</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im September 1368 erreichten Xu Das Truppen die Hauptstadt. Da der Yuan-Hof bereits nach Norden gezogen war, konnte die Ming-Armee Dadu kampflos besetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Zhu Yuanzhang war dies der sichtbarste Erfolg seines bisherigen Aufstiegs. Sechzehn Jahre zuvor hatte er sich einer Rebellengruppe angeschlossen. Nun stand eine von seinen Generälen geführte Armee in der ehemaligen Hauptstadt der Yuan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ming gaben Dadu bald einen neuen Namen: Beiping, „Nördlicher Friede“. Der politische Mittelpunkt der neuen Dynastie blieb zunächst Nanjing. Die ehemalige Yuan-Hauptstadt wurde zu einem wichtigen Stützpunkt für die weitere Sicherung Nordchinas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg ging jedoch auch nach der Einnahme der Stadt weiter. Toghon Temür lebte weiterhin und hielt sich mit seinem Hof zunächst in Shangdu auf. Yuan-Truppen kontrollierten Gebiete weiter im Norden und Westen. Die mongolische Herrscherfamilie gab ihren dynastischen Anspruch ebenfalls nicht auf. Historiker sprechen für die folgende Epoche häufig von den Nördlichen Yuan.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Krieg zieht weiter nach Norden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Xu Da und Chang Yuchun mussten deshalb schon bald erneut marschieren. Die Einnahme Dadus hatte den Yuan ihren bisherigen Regierungssitz genommen, doch ihre Armeen blieben ein Gegner. Der Kampf verlagerte sich aus den dicht besiedelten Ebenen Nordchinas weiter in Richtung der mongolischen Herrschaftsgebiete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Toghon Temür zog von Shangdu später weiter nach Norden. Er starb 1370 in Yingchang. Seine Nachfolger führten den Widerstand gegen die Ming fort und betrachteten sich weiterhin als rechtmäßige Kaiser. Zhu Yuanzhang wiederum ließ seine Generäle wiederholt gegen sie vorgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Dadu begann unterdessen eine andere Entwicklung. Die Ming befestigten ihre Herrschaft über die Stadt, während der kaiserliche Hof weiterhin in Nanjing residierte. Jahrzehnte später sollte ausgerechnet dieser ehemalige Sitz der Yuan erneut zum Zentrum des Reiches werden. Zhu Yuanzhangs Sohn Zhu Di machte die Stadt zu seiner wichtigsten Residenz und verlegte schließlich auch die Hauptstadt dorthin. Aus Beiping wurde Beijing – die „Nördliche Hauptstadt“.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Zum Weiterlesen</h3>



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<p class="wp-block-paragraph">Timothy Brook (2013):&nbsp;<a href="https://amzn.to/4suwvYI">The Troubled Empire. China in the Yuan-Ming Transition</a>.*<br>Frederick W. Mote (2003):&nbsp;<a href="https://amzn.to/3N2epgq">Imperial China 900–1800</a>.*<br>Frederick W. Mote<a href="https://amzn.to/49gPygc">&nbsp;</a>(1988):&nbsp;<a href="https://amzn.to/49gPygc">The Cambridge History of China, Vol. 7: The Ming Dynasty, 1368–1644</a><a href="https://amzn.to/4aFkbOR">, Part 1.</a>*</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Titel: Miaoying-Tempel, Monument aus der Yuan-Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Bilder gemeinfrei.</p>



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