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	<title>Ava Archive - Imperien und Inseln</title>
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	<description>Entdeckungsreise durch die Geschichte Asiens</description>
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		<title>Bagan &#8211; Der wirtschaftliche Kollaps und der Mongolensturm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kuratierte Artikel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/altertum/bagan-der-wirtschaftliche-kollaps-und-der-mongolensturm/">Bagan &#8211; Der wirtschaftliche Kollaps und der Mongolensturm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2095-300x200.jpg" alt="" class="wp-image-6644" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2095-300x200.jpg 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2095-768x512.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2095.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
</div>


<p>Gegen Ende des 13. Jahrhunderts geriet das Staatsgefüge von Bagan ins Wanken. Das Hauptproblem war die tiefe Frömmigkeit der Elite. Über Generationen hinweg hatten die Herrscher und wohlhabende Familien riesige Ländereien an die Klöster verschenkt. Da dieses Land als religiöses Eigentum von Steuern befreit war, schrumpften die Einnahmen der Krone unaufhaltsam. Dem Thron fehlten zunehmend die Mittel, um die Verwaltung und vor allem das Heer zu finanzieren. Während die Tempellandschaft prachtvoller denn je erschien, verarmte der Staat hinter den Kulissen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Mongolensturm und die Schlacht von Ngasaunggyan</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="300" height="267" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/01/MongolArcher-300x267.jpg" alt="" class="wp-image-6636" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/01/MongolArcher-300x267.jpg 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/01/MongolArcher.jpg 539w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mongolischer Reiter, Bild aus der Ming-Dynastie</figcaption></figure>
</div>


<p>Im Norden drohte eine neue Gefahr. Kublai Khan, der Begründer der Yuan-Dynastie in China, forderte Tribut von Bagan. König Narathihapate unterschätzte das Risiko und ließ die Gesandten hinrichten, was eine militärische Antwort provozierte.</p>



<p>Im Jahr 1277 kam es zur entscheidenden Schlacht von Ngasaunggyan. Nach den Berichten der Chroniken, die auch vom venezianischen Reisenden Marco Polo aufgegriffen wurden, setzte die birmanische Armee hunderte von Kriegselefanten ein. Die berittenen Bogenschützen antworteten mit einem massiven Pfeilhagel auf die Tiere. In Panik geraten, kehrten die Elefanten um und zertrampelten die eigenen Reihen – eine Taktik, die in zeitgenössischen Schilderungen als der entscheidende Wendepunkt beschrieben wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Zerfall der zentralen Macht</h3>



<p>Zehn Jahre später nahm eine Strafexpedition aus dem Norden die Stadt schließlich ein und plünderte sie. Die Invasoren wollten das tropische Tiefland jedoch nicht dauerhaft verwalten, da der administrative Aufwand zu hoch erschien. Sie zogen sich daher nach der Demütigung des Hofes wieder zurück. Der zentrale Machtapparat war durch diesen Überfall dennoch zerschlagen. König Narathihapate floh nach Süden, was ihm in der Geschichte den Beinamen Tayokpyemin einbrachte – der König, der vor den Chinesen floh. Mit seiner Flucht löste sich das Reich in regionale Fürstentümer auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Erbe der Shan und der Aufstieg von Ava</h3>



<p>Der Rückzug der Eroberer hinterließ eine geschwächte Region, die neue Akteure anzog. Aus dem Nordosten rückten Shan-Krieger vor, die bereits zuvor als Söldner im Dienst Bagans gestanden hatten. Da sie das Gelände kannten und militärisch erfahren waren, besetzten sie die strategisch wichtigen Bewässerungsanlagen. Drei einflussreiche Shan-Brüder, die durch Heirat mit dem birmanischen Adel verbunden waren, füllten das Machtvakuum. Sie stellten sich als Erben Bagans dar, verlegten den politischen Schwerpunkt jedoch nach Norden, näher an die Kornkammer des Landes.</p>



<p>Im Jahr 1364 wurde die Stadt <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/altertum/myanmar-nach-bagan-die-koenigreiche-pegu-und-ava/">Ava </a>gegründet, die für die nächsten Jahrhunderte das neue Machtzentrum Oberbirmas bilden sollte. Obwohl der bisherige Regierungssitz seine Bedeutung verlor, blieb Bagan als religiöser Pilgerort erhalten. Der immense Landbesitz der Klöster blieb unangetastet, wodurch die Kultur der Tempelstadt weiterlebte. Die Architektur, die Schrift und der Glaube von Bagan wurden zu einem bleibenden Denkmal für die erste große Einigung des Landes.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2130.jpg" alt="" class="wp-image-6645" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2130.jpg 800w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2130-300x200.jpg 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_2130-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Zum Weiterlesen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Michael Aung-Thwin (2017): <a href="https://amzn.to/4bk9vWi">Bagan and the World: Early Myanmar and Its Global Connections</a>.*</li>



<li>Thant Myint-U (2008): <em><a href="https://amzn.to/4qMT7Cy">The River of Lost Footsteps</a>.</em> Eine anschauliche Darstellung der militärischen Eroberungen Anawrahtas.</li>



<li>Donald M. Stadtner (2013): <em><a href="https://amzn.to/49HbrXE">Ancient Pagan</a>.</em> Details zur Entwicklung der Gu-Tempel und ihrer Wandmalereien.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p>Titel: Bagan, 2013.</p>



<p>Alles eigene Aufnahmen oder gemeinfrei.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/altertum/bagan-der-wirtschaftliche-kollaps-und-der-mongolensturm/">Bagan &#8211; Der wirtschaftliche Kollaps und der Mongolensturm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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		<title>Myanmar nach Bagan: Die Königreiche Pegu und Ava</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kuratierte Artikel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/altertum/myanmar-nach-bagan-die-koenigreiche-pegu-und-ava/">Myanmar nach Bagan: Die Königreiche Pegu und Ava</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Zwei Reiche entstehen</h3>



<p>Mit dem politischen Zerfall des Königreichs Bagan im späten 13. Jahrhundert endete eine über vier Jahrhunderte andauernde Zentralherrschaft über das Gebiet des heutigen Myanmar. In der Folge entstanden neue Machtzentren. Im Landesinneren bildete sich das Königreich Ava. Es beruhte auf der Landwirtschaft und nutzte die bewässerten Ebenen des Irrawaddy. Im Süden entstand Pegu, auch Hanthawaddy genannt. Es entwickelte sich in der Nähe des Deltas und war stärker auf den Handel ausgerichtet.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="939" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Burma_in_1450.png" alt="" class="wp-image-2015" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Burma_in_1450.png 474w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Burma_in_1450-151x300.png 151w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>
</div>


<p>Beide Reiche gingen aus älteren Verwaltungsstrukturen hervor. Pegu war zunächst ein Provinzzentrum unter der Kontrolle von Bagan. Die spätere Unabhängigkeit der Region vollzog sich schrittweise.</p>



<p>Ein wichtiger Einschnitt war die Verlagerung des königlichen Sitzes des Mon-Reichs von Martaban nach Pegu unter König Binnya U in den 1360er Jahren. Nachdem er seine frühere Hauptstadt durch eine Rebellion verloren hatte, ließ er sich in Pegu nieder, das zu diesem Zeitpunkt noch unbedeutend war. Doch seine Lage bot Vorteile für Landwirtschaft und Handel. Diese Voraussetzungen erlaubten den weiteren Aufstieg.</p>



<p>Eine weitere Zäsur kam mit der Herrschaft Rajadhirats (1383–1421). Er setzte sich in einem Machtkampf durch und konnte weite Teile Unterbirmas unter seine Kontrolle bringen. In seiner Regierungszeit kam es zum sogenannten vierzigjährigen Krieg mit Ava. Von 1385 bis 1424 kämpften beide Seiten um die Vorherrschaft im Land. Ein klarer Sieger ging aus dem Konflikt nicht hervor. Für Pegu war dies dennoch ein Erfolg. Ava musste seine Ansprüche auf das alte Bagan-Gebiet zurücknehmen.</p>



<p>In späteren Zeiten entstand die Vorstellung eines ethnischen Konflikts zwischen diesen beiden Reichen, da Pegu im Süden vor allem von Mon bewohnt war, während Ava im birmanischen Kerngebiet im Norden lag. Die zeitgenössischen Quellen widersprechen dieser Auffassung allerdings. Sie zeigen, dass es keine klaren ethnischen Grenzen gab und Loyalität sich nach politischer Zugehörigkeit richtete. So standen in Pegu birmanische Offiziere im Dienst, während in Ava Mon-Adlige Karriere machten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pegus Blüte: eine Königin und ein Mönch auf dem Thron</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Temple_at_Mahazedi_Paya_Pegu_Bago_Myanmar_15118906346-300x225.jpg" alt="" class="wp-image-2041" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Temple_at_Mahazedi_Paya_Pegu_Bago_Myanmar_15118906346-300x225.jpg 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Temple_at_Mahazedi_Paya_Pegu_Bago_Myanmar_15118906346-1024x768.jpg 1024w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Temple_at_Mahazedi_Paya_Pegu_Bago_Myanmar_15118906346-768x576.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/Temple_at_Mahazedi_Paya_Pegu_Bago_Myanmar_15118906346.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Maha Kalyani Sima</figcaption></figure>
</div>


<p>Nach Jahrzehnten der Kämpfe kam es unter Rajadhirats Tochter Shin Saw Bu (reg. 1453–1472) zu einer Phase des Friedens. Sie war eine der wenigen Herrscherinnen der Region. Ihre Regierung gilt als ruhig und geordnet. Ihr Nachfolger Dhammazedi (reg. 1472–1492) war ursprünglich Mönch. Unter seiner Herrschaft gewann Pegu weiter an Ansehen. Der internationale Handel nahm zu. Der Austausch mit Sri Lanka ermöglichte Reformen innerhalb des buddhistischen Ordens, Mönche wurden neu ausgebildet und eine einheitliche Ordnung für das klösterliche Leben wurde eingeführt.</p>



<p>Es entstanden neue religiöse Zentren. In der Hauptstadt ließ Dhammazedi mehrere Pagoden errichten. Dazu gehörten das Maha Kalyani Sima und weitere Klosteranlagen. Der Einfluss Pegus reichte zeitweise bis nach Arakan. In nördlichen Landesteil unterstützte man Vasallen Avas in ihrem Widerstand. Damit wurde der Einfluss des Nordens weiter zurückgedrängt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ava: Ordnung durch Wasserkontrolle und Militär</h3>



<p>Während Pegu sich über Seewege mit der Außenwelt verband, beruhte die Ordnung Avas auf dem Land. Der Norden war durch Trockenheit gekennzeichnet. Landwirtschaft war nur mit Hilfe von Kanälen und Speichern möglich. Daraus ergaben sich Verwaltungsstrukturen, die auf Kontrolle und Verlässlichkeit angewiesen waren. Der Staat konnte nur funktionieren, wenn Wasser und Arbeitskraft gesichert waren.</p>



<p>Ava hatte enge Beziehungen zu den benachbarten Hügelregionen. Diese Gebiete lieferten Rohstoffe, Edelmetalle und Arbeitskräfte. Ihre Eliten wurden in die höfische Welt eingebunden. In Kriegszeiten stellten sie Truppen. In Friedenszeiten entstanden politische Allianzen durch Heiraten. Die Hügelvölker waren für Ava ebenso wichtig wie der Handel für Pegu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Reiche mit gemeinsamen Interessen</h3>



<p>Zwischen Ava und Pegu kam es immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen. Doch keiner der beiden Staaten konnte sich dauerhaft durchsetzen. Statt einer offenen Konfrontation entstand ein stabiles Nebeneinander, das auf gegenseitiger Anerkennung beruhte. Heiratsverbindungen zwischen den Höfen stärkten die diplomatischen Beziehungen. In einzelnen Fällen bat Pegu sogar um Avas Unterstützung bei Fragen der Thronfolge.</p>



<p>Im religiösen Bereich gab es regen Austausch. Beide Reiche orientierten sich am Theravada-Buddhismus. Mönche reisten gemeinsam nach Sri Lanka oder kehrten über die gleiche Route zurück. Selbst in Zeiten politischer Spannungen wurde dieser Austausch nicht unterbrochen. Als zwei Mönche aus Sri Lanka nach Ava weiterzogen, begleitete sie Pegu bis an die Grenze mit großem Zeremoniell. Religiöse Verbindung galt als übergeordnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Toungoo verändert die Ordnung</h3>



<p>Im frühen 16. Jahrhundert entstand eine neue Kraft. Die kleine Stadt Toungoo lag zwischen den beiden Reichen. 1531 bestieg Tabengshweti dort den Thron. Schon als junger Herrscher strebte er danach, die Macht über ganz Myanmar zu erhalten. Nach langen Kämpfen gelang ihm 1539 die Einnahme von Pegu. Die Stadt wurde zu seiner neuen Hauptstadt erklärt. Damit ging die Eigenständigkeit Pegus verloren. Sein Nachfolger Bayinnaung konnte schließlich 1555 auch Ava unterwerfen.</p>



<p>Der Aufstieg Toungoos beruhte auch auf früheren politischen Winkelzügen. Pegu hatte zuvor die Vasallen Avas in Prome und Toungoo unterstützt. Damit hatte man den Einfluss des Nordens geschwächt und neue Konkurrenten geschaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachwirken einer verlorenen Ordnung</h3>



<p>Mit der Eroberung Pegus durch Tabengshweti endete die Phase der Machtteilung zwischen Fluss und Küste. Toungoo nutzte die Vorteile der Lage, um den Handel über das Meer zu kontrollieren. Zum ersten Mal seit Bagan lag die Hauptstadt eines vereinten Reiches im Süden. Dennoch hielt sich die Erinnerung an Pegus Eigenständigkeit und 1740 erhoben sich die Mon gegen die geschwächte Toungoo-Dynastie. Sie konnten sogar Ava einnehmen. Doch der Gegenschlag folgte rasch. Der spätere König Alaungpaya zog 1757 nach Süden, eroberte die Stadt und beendete den Aufstand. Seitdem gelang es den Mon nicht mehr, eine eigene Herrschaft zu errichten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" src="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/20200208_141922_Shwemawdaw_Pagoda_Bago_Myanmar_anagoria-1024x570.jpg" alt="" class="wp-image-2013" srcset="https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/20200208_141922_Shwemawdaw_Pagoda_Bago_Myanmar_anagoria-1024x570.jpg 1024w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/20200208_141922_Shwemawdaw_Pagoda_Bago_Myanmar_anagoria-300x167.jpg 300w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/20200208_141922_Shwemawdaw_Pagoda_Bago_Myanmar_anagoria-768x428.jpg 768w, https://www.imperien-und-inseln.de/wp-content/uploads/2025/05/20200208_141922_Shwemawdaw_Pagoda_Bago_Myanmar_anagoria.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Shwemawdaw-Pagode in Pegu (heute: Bago) gilt mit 125 Metern als höchste Stupa Myanmars. Sie entstand im späten 14. Jahrhundert und soll zwei Haare sowie einen Zahn des Buddha enthalten; Könige wie Razadarit, Dhammazedi und Bayinnaung ließen sie mehrfach erweitern.</figcaption></figure>
</div>


<p><a href="#_ednref1"></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Weiterlesen</h3>



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<p>Michael Arthur Aung-Thwin, Maitrii Aung-Thwin (2013): <a href="https://www.amazon.de/History-Myanmar-Since-Ancient-Times/dp/1780231725?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2LHS5UE1B7CY1&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.Z2TeHGL7FQsjNJXA-QC4vIwXEH3fuJf5MlKEb5Gy6ZTGfyhxMRoZifJiyWxz_tZUGHvJ8EOHJDUCPKeCxHyVFqxa3fg3EfJSPjG7sSZzInYm3hhtMfa0lxdjEhrZUtBVrvAlqS3Yp6cky0bU2l60DD9bcTZx7QUUUO_xe61Lr6becnZuTybXXLkwEYYraRVVQxqxZYT7Uo4TiHiFBpOAzujZ-fsQxMCwYFD7g8F_WWA.cyHb0Onu0agkR8N9lJeNDU4Xhlrf-4BBaiMimAs4icg&amp;dib_tag=se&amp;keywords=toppich+history+myanmar&amp;qid=1759124607&amp;sprefix=toppich+historymyanmar%2Caps%2C426&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=suedostasie01-21&amp;linkId=bf3fe9c7ef8072ab049963cc7e32c9ca&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_tl">A History of Myanmar Since Ancient Times: Traditions and Transformations</a>.*</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bildnachweis</h3>



<p>Titel: Wikimedia Commons, Clay Gilliland.</p>



<p>Karte: Wikimedia Commons, Hybernator.</p>



<p>Maha Kalyani Sima: Wikimedia Commons, Clay Gilliland.</p>



<p>Shwemawdaw Pagoda: Wikimedia Commons, Anagoria.</p>



<p><a href="http://www1.belboon.de/adtracking/039d3e09453a040885004f1f.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.imperien-und-inseln.de/altertum/myanmar-nach-bagan-die-koenigreiche-pegu-und-ava/">Myanmar nach Bagan: Die Königreiche Pegu und Ava</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.imperien-und-inseln.de">Imperien und Inseln</a>.</p>
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